Abstinenzbelege – was ist das?

Häufig müssen im Rahmen einer Medizinpsychologischen Untersuchung (kurz „MPU“) Abstinenzbelege erbracht werden.
Im Allgemeinen reicht es dabei aus, einen mäßigen Alkoholkonsum mittels Blutbefund, also einer Blutprobe, zu ermitteln.

Um jedoch einen mäßigen Alkohol- oder Drogenkonsum von einer echten Abstinenz (welche in den meisten Fällen von der Begutachtungsleitlinie für Kraftfahrereignung gefordert wird) zu unterscheiden, werden dafür spezielle Untersuchungen im Rahmen eines Kontrollprogramms gefordert.

Hierbei gibt es verschiedene Methoden, welche die unterschiedlichen Stoffwechselprodukte der jeweiligen zu untersuchenden Substanz sicher nachweisen.

Methoden für Abstinenzbelege

  • Im Falle einer Trunkenheitsfahrt wird mittels Urin- oder Haaranalyse das Stoffwechselprodukt Ethylglucuronid, kurz EtG, nachgeweisen.
  • Sollten bestimmte Medikamente oder Drogen konsumiert worden sein, werden deren Abbauprodukte bestimmt.
  • Im Rahmen eines solchen Kontrollprogramms werden Sie, in Abhängigkeit der jeweils durchgeführten Analysenart (Haare oder Urin), zu kurzfristigen Kontrollen einbestellt.

Welches Analyseverfahren für Sie am geeignetesten ist, sollten Sie im Vorfeld mit Ihrem MPU-Vorbereiter abstimmen. Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten über Urinanalyse und Haaranalyse.

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