Das müssen Sie bei der Urinprobe und Haaranalyse beachten

Entscheidend für die Bestimmung und das Ergebnis bestimmter Substanzen, ist auch ihr Verhalten vor der jeweiligen Abgabe. Der Einfluss des Konsums alkoholhaltiger Speisen und/oder Getränke auf das Analyseergebnis versteht sich noch von selbst.

Jedoch gilt es besondere Vorsicht walten zu lassen bei bestimmten Verhaltensweisen unseres normalen Alltags. So können die Haare sowohl von Innen (durch die Einnahme z.B. bestimmter Medikamente, insbesondere Einnahme von freiverkäuflichen, pflanzlichen Produkten, durch z.B. alkoholhaltige Zusatzstoffe) oder von außen (z.B. durch das Färben der Haare, die Nutzung bestimmter Haarkosmetika/-sprays) kontaminiert werden und das Ergebnis beeinflussen.

Auch durch den Aufenthalt in geschlossenen Räumen, wo inhalativer Drogenkonsum stattfindet, kann in die Haarstruktur eindringen und das Ergebnis verändern.

Durch die inzwischen sehr verfeinerten Analyseergebnisse kann heute zwar oft erkannt werden, ob es sich um eine Kontamination von außen handelt, oder ein echter Konsum vorliegt, dennoch kann in grenzwertigen Fällen der Abstinenznachweis verweigert werden.

Bei Urinanalysen gilt es insbesondere darauf zu achten, kurz vor der Abgabe nicht übermäßig viel zu trinken, da es dadurch zu einer Verwässerung des Urins und damit Ungültigkeit der Probe kommen kann. 

Fragen? Wir sind für Sie da.